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Interview - Ulmate zu Besuch in der adam & eve´s Salatbar

adam & eve´s Salatbar
Ulmate zu Besuch in der adam & eve´s Salatbar
  
2011 gründete Mathias Ihle die Salatbar "adam & eve´s", welche sich in der "Ulmer Diagonale" befindet, einem Geschäftshaus mit Passage aus den 60er Jahren. Neben Salaten gibt es auch kleinere Snacks wie Suppen und Wraps, sowie selbstgemachte Milchshakes und Smoothies aus Frucht und Gemüse. adam & eve´s ist somit die moderne und gesunde Form eines Fastfood Restaurants. Überzeuge dich selbst, das 6-Köpfige adam & eve´s Team freut sich über deinen Besuch.

1. Was gefällt Ihnen an Ulm besonders?
Mathias Ihle: 
Ulm ist wirklich sehr innovativ für die Größe der Stadt. Was mir besonders auffällt ist, dass unsere Kundschaft wirklich aus sehr netten Leuten besteht, was für mich somit auch das angenehme Wesen der Ulmer Leute wiederspiegelt. Die interkulturelle Durchschnittsgemeinschaft funktioniert in Ulm auch wirklich super, was man sicherlich nicht in allen Teilen Deutschlands so anfindet.

2. Drei Gründe warum Sie in Ulm sind?
Mathias Ihle: 
Ich selbst bin in Leipheim geboren, somit ist Ulm auch meine Heimat. Beruflich gesehen ist Ulm auch optimal, da die Leute offen sind für neue Konzepte und sich die Stadt meiner Meinung nach immer weiterentwickeln wird.

3. Was wollten Sie schon immer gerne mal machen, sind aber leider noch nicht dazugekommen?
Mathias Ihle: 
Definitiv eine Weltreise, am liebsten mit dem Auto. Aktuell bereise ich gerade die verschiedenen Länder in Etappen, die letzten Ziele waren Hawaii und Indien, dieses Jahr soll es nach Kambodscha gehen. Allerdings wäre so eine richtige Weltreise an einem Stück natürlich der Traum.

4. Gibt es jemanden, den Sie unbedingt treffen möchten?
Mathias Ihle: 
Angela Merkel oder den Papst, einfach nur um mal zu erfahren wie diese so ihren Alltag gestalten bzw. was diese für einen Tagesablauf haben.

5. Welche Musik hören Sie gerne?
Mathias Ihle: 
Querbeet würde ich sagen. Sehr gerne bin ich auf Festivals unterwegs, wie z.B. dem Tomorrowland in Belgien ... dort wird häufig Richtung House und Rock gespielt, was mit sehr gut gefällt.

6. Dieses Buch sollte jeder gelesen haben:
Mathias Ihle: 
Von Friedrich Dürrenmatt "Der Besuch der alten Dame". Es geht um eine Dame welche von einer Liebe enttäuscht wurde und diese in ihr armes Dorf als sehr reiche Frau zurückkehrt. Danach geschehen einige Ereignisse, dass die Gesellschaft zum Schluss den Mann, welcher Ihr damals den Herzschmerz zugeführt hatte, umbringt.

7. Was wollten Sie als Kind werden?
Mathias Ihle: 
Ich selbst wollte schon immer Gastronom werden, da ich auch aus einer Gastronomen Familie komme.

8. Was bedeutet Glück für Sie?
Mathias Ihle: 
Glück bedeutet für mich einen guten "Background" zu haben, vor allem Freunde und Familie ... dann kann man meiner Meinung nach auch alles andere irgendwie meistern.

9. Wen oder was mögen Sie gar nicht?
Mathias Ihle: 
Wenn Leute generelle Grundwerte ignorieren, z.B. wenn jeder einfach seinen Müll auf den Boden wirft und sich schon gar nichts mehr dabei denkt, das ärgert mich schon ein bisschen. Ich selbst möchte nicht als Prediger dastehen und die Welt verbessern, aber ich denke es gibt einfach schon so manche Sachen, die sich einfach nicht gehören.

10. Wenn Sie Oberbürgermeister von Ulm wären, würden Sie ...
Mathias Ihle: 
Eigentlich läuft in Ulm alles gut. Außer diese Sperrstunde am Schwörwochenende, ich denke das ist zu viel des Guten. Vielleicht sollten sich die paar Leute welche es so arg stört, einmal im Jahr an dem Wochenende Urlaub machen und sich eine kleine Reise um Ulm herum gönnen.

11. Was wünschen Sie sich für die Zukunft, persönlich und global?
Mathias Ihle: 
Für mich persönlich wünsche ich mir weiterhin Gesundheit, etwas was man als gesunder Mensch manchmal gar nicht so wertschätzen kann, wie man es sollte. Global gesehen denke ich aus aktuellem Anlass, dass die Leute sich nicht wegen Glaubensfragen umbringen sollten und jeder dem anderen seinen Platz in der Welt lassen sollte, wenn es um solche Belange geht.
Wir bedanken uns herzlich bei Mathias Ihle für das freundliche Interview.