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Interview - Ulmate zu Besuch bei BodyNumber1

BodyNumber1
Ulmate zu Besuch bei BodyNumber1
  
Im September 2009 gründete Mathias Schmid das Unternehmen BodyNumber1, welches inzwischen mit 3 Filialen in Ulm/Neu-Ulm bestens aufgestellt ist. Neben Mathias, welcher für Marketing und Werbung bzgl. EMS verantwortlich ist, sind weitere 5 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. EMS Training ist für alle Ulmer/Neu-Ulmer optimal, welche keine Zeit oder Lust für lange Fitnessstudio Besuche haben. Der Körper wird mit modernen EMS-Geräten geformt und gestrafft, getreu dem Motto "Fit in 15 Minuten".

1. Was gefällt Ihnen an Ulm besonders?
Mathias Schmid: 
Was mir sehr gut gefällt, sind die ganzen sportlichen Events in Ulm, z.B. der Einstein Marathon, der Einstein Triathlon, die starken Basketballspiele in der Arena und die dt. Leichtathletik Meisterschaften im Donaustadion. Sehr schön ist auch die Donau, man kann dort wunderbar joggen und auch hier findet immer was statt - Nabada, Fischerstechen, verschiedene Märkte. Ein toller Treffpunkt in Ulm und mein erster Anlaufpunkt seit 2009 auf der Suche nach dem richtigen Ladenlokal für BodyNumber1 ist bis heute das Choclet, ich habe mich dort sofort wohl gefühlt.

2. Gründe warum Sie in Ulm sind?
Mathias Schmid: 
Ich selber komme gebürtig aus Erolzheim, welches 40km von Ulm entfernt liegt ... und nach dem Studium wollte ich einfach wieder zurück in die Heimat, da dort die Familie und auch der ganze Freundeskreis wohnt. Da Ulm die nächste große Stadt von Erolzheim ist, bot es sich wunderbar an, dort ein EMS-Studio zu eröffnen ... gerade auch deswegen, da EMS 2009 noch relativ unbekannt war in der Region.

3. Was wollten Sie schon immer gerne mal machen, sind aber leider noch nicht dazugekommen?
Mathias Schmid: 
Was ich auf jeden Fall noch sportlich erreichen möchte ist, in den nächsten 5 Jahren den Erbacher "Jeder-Mann-Sprint-Triathlon" sowie den 5km Einstein-Lauf in Ulm zu gewinnen. Im Bereich modeln würde ich sehr gerne noch auf das Cover von der Men´s Health.

4. Gibt es jemanden, den Sie gerne mal treffen würden?
Mathias Schmid: 
Denjenigen habe ich schon getroffen *lacht*. Jan Ullrich, den Tour de France Sieger von 1997 habe ich bei einem Radrennen in Ravensburg getroffen. Nach seiner Karriere engagiert er sich für verschiedene Stiftungen und hat mit Alpecin einen starken "Sponsor und Partner" mit dem er gemeinsam jedes Jahr ein 10-köpfiges Team von Amateurfahrern oder Radneulingen für den Ötztal Radmarathon komplett mit den besten Rennrädern, Leistungsdiagnostik, Traningsplanung, etc. ausstattet und fit macht. Das finde ich wirklich toll, auch gerade im Bezug darauf, das seine Karriere ja nicht gerade perfekt geendet hat.

5. Welche Musik hören Sie gerne?
Mathias Schmid: 
Mein absoluter Favorit gerade ist "Wake me up" von "Avicii". Für´s Training finde ich, dass House eine sehr motivierende Musikrichtung ist.

6. Dieses Buch sollte jeder gelesen haben:
Mathias Schmid: 
Die Biografie von Lance Armstrong finde ich sehr motivierend, egal ob es für ein sportliches oder ein berufliches Ziel ist. Der Wille alleine genügt oft, um ein Ziel zu erreichen. Das beschreibt Lance Armstrong in seinem Buch ungemein gut.

7. Was wollten Sie als Kind werden?
Mathias Schmid: 
Als Kind wollte ich Profilsportler im Schwimmen werden. Meine Karriere habe ich allerdings schon in jüngeren Jahren als mehrfacher Landesmeister beendet. Zu den aktiven Zeiten habe ich 8x die Woche trainiert. 2004 habe ich dann allerdings bemerkt, dass ich für mein Alter doch noch etwas zu langsam war und dies nicht mehr aufholen konnte, was die damals 5 Jahre jüngeren geschwommen haben. Letztendlich bin ich aber im nachhinein nicht traurig darüber, da ich jetzt als Personal Trainer weiß, dass Profisport langfristig nicht gesund ist ... sei es körperlich als auch psychisch. Der Stress den man als Profisportler hat, wird meist unterschätzt.

8. Was bedeutet Glück für Sie?
Mathias Schmid: 
"Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren zählt". (A.E. Stevenson) Auf mich direkt bezogen kann ich von Glück reden, dass ich gesund bin, das ich alles machen kann was ich möchte, durch die Schule alle Möglichkeiten habe und eine sehr gute Unterstützung von der Familie habe. Mich macht es auch glücklich, wenn ich beim Training anderen Menschen helfen kann, sei es in sportlichen Dingen oder auch einfach in alltäglichen Dingen. Kurzum gesagt, anderen mit Rat und Tat zur Seite stehen, damit diese ihre Ziele schneller erreichen können.

9. Ihr Motto für den Alltag:
Mathias Schmid: 
Ein Zitat von Arthur Schoppenhauer “Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts”.

10. Wen oder was mögen Sie gar nicht?
Mathias Schmid: 
Ich mag´s nicht, wenn man als Rennradfahrer von Autos geschnitten wird bzw. nicht als vollwertiger Verkehrsteilnehmer akzeptiert wird. Die einzige Möglichkeit der Gefahr des "Schneidens" zu entgehen ist es, in der Mitte der Straße zu fahren, was wieder manche Autofahrern zum hupen veranlasst ... so was passt mir ehrlich gesagt gar nicht.

11. Wenn Sie Oberbürgermeister von Ulm wären, würden Sie ...
Mathias Schmid: 
Ich wünsche mir auf jeden Fall, dass der Schwörmontag in Zukunft nicht mehr gekürzt wird. Natürlich finde ich es richtig, dass man ein Mittelmaß finden muss, aber dieses Fest ist ja nur einmal im Jahr. Vielleicht müsste man die Polizeipräsenz ja einfach noch ein bisschen erhöhen, damit wären vermutlich schon einige der vom OB angesprochenen Probleme behoben.

12. Was wünschen Sie sich für die Zukunft, persönlich und global?
Mathias Schmid: 
Beruflich gesehen würde ich in Ulm gerne noch eine dritte Filiale eröffnen, am liebsten in den Sedelhöfen. Global gesehen denke ich, dass es weltweit ein sehr krasses Defizite zwischen Arm und Reicht gibt ... wenn dies etwas ausgewogener wäre, würde es vermutlich weniger Krawall in der Welt geben.
Wir bedanken uns herzlich bei Mathias Schmid für das freundliche Interview.