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Interview - Ulmate zu Besuch bei Dolce Vita

Dolce Vita
Ulmate zu Besuch bei Dolce Vita
  
Vor 15 Jahren eröffnete Joachim Hermann das "Dolce Vita - Wohnen à la Carte" in Senden. Das Unternehmen ist spezialisiert auf hochwertige und anpassbare Schrank- und Schlafsysteme. Zusammen mit seiner Mitarbeiterin Galina Albert, berät er Sie über die neuesten Trends zum Thema "Wohnen und schlafen nach Maß". Die Systeme werden von Herrn Hermann selbst vor Ort aufgebaut, somit bekommt man alles aus einer Hand, zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Für ihren Schlaf ist das Dolce Vita Team für Sie hell wach.

1. Was gefällt Ihnen an Senden besonders?
Joachim Hermann: 
In Senden gefällt mir besonders die gute Infrastruktur, das große Angebot an Einkaufsmöglichkeiten, sowie die günstige Anfahrt direkt über die Autobahn. Ein sehr großer Pluspunkt sind die kostenlosen Parkmöglichkeiten, was sich in Ulm bekanntlich etwas schwieriger gestaltet. Von dem her bin ich sehr froh, dass die Leute, welche nach Senden kommen, ihr Auto kostenlos abstellen können. Dank der geballten Infrastruktur ist hier sehr vieles direkt zu Fuß erreichbar.

2. Drei Gründe warum Sie in Senden sind?
Joachim Hermann: 
Vor über 20 Jahren bin ich aus beruflichen Gründen nach Senden gekommen. Mir gefällt es hier wirklich sehr gut, da immer eine gute Kundenfrequenz vorhanden ist. Ebenfalls für mich sehr wichtig ist die Naherholung direkt vor Ort ... keine 5 Minuten von hier ist ein See, wo ich meine Freizeitgestaltung, dem Angeln, nachgehen kann. Für mich ist Senden die perfekte Mischung aus einer kleinen überschaubaren Stadt und einem Erholungsgebiet.

3. Was wollten Sie schon immer gerne mal machen, sind aber leider noch nicht dazugekommen?
Joachim Hermann: 
*lacht* ... das ist schon ein Traum seit meiner Jugend. Ich würde gerne mal für eine längere Zeit, so 6-8 Wochen, nach Kanada zum Tiefschnee-Skifahren und Lachsangeln gehen ... die Natur und Wildnis dort reizt mich ungemein. Als Selbständiger ist die Zeit, um länger zu verreisen, leider nicht vorhanden, aber dieser Traum ist immer noch vorhanden.

4. Gibt es jemanden, den Sie gerne mal treffen würden?
Joachim Hermann: 
Da gibt es eigentlich niemand speziellen. Ich freu mich immer über alle netten Leute die zu mir in den Laden kommen. Durch meine Arbeit lerne ich täglich sehr viele interessante Leute kennen, mit denen man sich sehr gut über Themen und Neuigkeiten, auch ganz unabhängig von geschäftlichen Dingen, unterhalten kann.

5. Welche Musik hören Sie gerne?
Joachim Hermann: 
70ger und 80ger faszinieren mich, damit bin ich aufgewachsen. Durch meine beiden Kinder (Sohn 15 und Tochter 22) höre ich natürlich auch viel von den aktuellen Charts, diese laufen bei uns zu Hause hoch und runter *lacht* ... aber ich muss sagen, die aktuelle Musik gefällt mir auch sehr gut.

6. Was wollten Sie als Kind werden?
Joachim Hermann: 
Ganz etwas anderes, als das was ich aktuell mache. Früher wollte ich immer in die Natur ... Gärtner oder Förster, das war damals mein Traumberuf. Ich habe eine superschöne Jugend auf dem Lande gehabt. Damals war man eigentlich jeden Tag draußen, egal ob es geschneit oder geregnet hat. Das ist sicherlich auch ein Grund, warum ich heute noch gerne an der Natur und der frischen Luft bin.

7. Was bedeutet Glück für Sie?
Joachim Hermann: 
Glück ist für mich "Familie" ... das kommt bei mir an aller aller erster Stelle, vor allem anderen. Ich bin schon 34 Jahre mit meiner Frau zusammen, wir haben 2 Kinder und haben schon immer einen Mehrgenerationenhaushalt geführt, mit meinen Eltern und Großeltern ... ich bin also schon immer sehr familiengebunden aufgewachsen. Dann natürlich noch die Gesundheit ... wenn man jeden Morgen aufstehen kann und einem nichts fehlt. Das zählt für mich also definitiv zum Glück.

8. Ihr Motto für den Alltag:
Joachim Hermann: 
"Ich denke nicht an das was mir fehlt, sondern an das was ich habe". Ich habe zwar noch Wünsche und finde es auch wichtig diese zu haben ... grundsätzlich bin ich aber mit dem aktuell erreichten glücklich und zufrieden.

9. Wen oder was mögen Sie gar nicht?
Joachim Hermann: 
Falschheit, Neider, Besserwisser ... aber vor allem die Ellenbogengesellschaft, die durch Profitgier nur an sich selber denkt ... dies fängt bei der Politik an und geht runter bis zu einzelnen Menschen, welch andere aus Eigenprofit mobben. Das ist etwas was ich überhaupt nicht abkann.

10. Wenn Sie Oberbürgermeister von Ulm wären, würden Sie ...
Joachim Hermann: 
Ich sage hierzu nur, "Hut ab vor den Leuten die das machen". Ich kenne den Ivo Gönner von früher noch und ich finde er macht das hervorragend. Kritik ist immer leicht gesagt, aber etwas nachher umzusetzen ist um einiges schwieriger.

11. Was wünschen Sie sich für die Zukunft, persönlich und global?
Joachim Hermann: 
Persönlich ist es die Gesundheit und dass ich weiter so glücklich bin wie bisher. Was mich z.B. immer etwas verängstigt ist die ganze Geschichte mit den Atom-Sachen, das finde ich persönlich sehr kritisch. Es darf einfach nicht sein, dass gerade was Atombomben angeht einzelne Personen darüber entscheiden dürfen. Man muss sich nur mal vorstellen, dass einer von diesen Leuten "austickt" und einen Blödsinn macht ... gerade wenn man auch in den Medien liest, was da manche Leute für Hirngespinste haben. Hier würde ich mir wünschen, dass in Zukunft einfach keine Atomwaffen mehr eingesetzt werden und auch grundsätzlich keine Kriege mehr stattfinden. Wenn die Menschheit nicht mehr so egoistisch denkt, dann wäre sicherlich in Zukunft einiges besser auf dieser Welt.
Wir bedanken uns herzlich bei Joachim Hermann für das freundliche Interview.