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Interview - Ulmate zu Besuch bei Karin Botzenhardt

Karin Botzenhardt
Ulmate zu Besuch bei Karin Botzenhardt
  
Am 6.6.1991 gründete Karin Botzenhardt ihr eigenes Fotostudio, welches sich im Donauviertel nähe Herdbrücke in Ulm befindet. Neben ihrem Mann sind noch 3 weitere Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt, welche sich um Fotografie und Rahmung von Bilder kümmern. Der Leitspruch der Inhaberin ist seit Jahren getreu dem Motto: "Für den Kunden da sein und diesen bestmöglich zu beraten und bedienen".

1. Was gefällt Ihnen an Ulm besonders?
Karin Botzenhardt: 
An Ulm gefällt mir besonders, dass es überschaubar ist ... man trotz allem aber eine Anonymität haben kann, wenn man diese möchte.

2. Drei Gründe warum Sie in Ulm sind?
Karin Botzenhardt: 
Ich selber bin in Pfuhl aufgewachsen, mein Mann kommt ursprünglich aus Nürnberg. Uns beiden gefällt es sehr in Ulm, deswegen sind wir auch hier geblieben ... es gibt auch keinen Grund wegzuziehen. In Ulm habe ich auch meine Ausbildung als Fotokaufmann gemacht, der letzte Jahrgang in welchem es diese Ausbildung noch gab. Damals hat man noch eine komplette Ausbildung im Labor und Studio gehabt. Heute wird dieser spezielle Ausbildungszweig nicht mehr angeboten, es geht eher alles in Richtung neue Medien oder einen rein kaufmännischen Zweig.

3. Was wollten Sie schon immer gerne mal machen, sind aber leider noch nicht dazugekommen?
Karin Botzenhardt: 
Um ehrlich zu sein, bin ich rund um zufrieden, ich habe mir eigentlich alle Wünsche erfüllt. Was etwas zu kurz kommt ist das Reisen, weil etwas die Zeit dazu fehlt. Städtereisen innerhalb Europas, das wäre noch ein Punkt der mich reizen würde. Fernost oder Amerika ist für mich hingegen völlig uninteressant.

4. Gibt es jemanden, den Sie gerne mal treffen würden?
Karin Botzenhardt: 
... da habe ich mich gestern erst mit meinem Mann darüber unterhalten. Mit Michel Friedman würde ich mich gerne mal unterhalten, den schätze ich als einen hochintelligenten Menschen mit einem ungeheuren Wissen ein.

5. Welche Musik hören Sie gerne?
Karin Botzenhardt: 
Also ich bin absoluter Opern Fan. Im Alltag höre ich softe Musik. Peter Kraus ist seit er Musik macht mein absoluter Liebling ... das war sozusagen auch meine erste große Liebe *lacht*. Vor kurzem erstellte ich mit Fotos, die mein Mann bei einem Peter Kraus Konzert machte, ein Fotobuch. Eine Exemplar schickte ich an den Künstler und bekam als Dankeschön einen handgeschriebenen Brief. Für einen Fan ist dies sehr wertvoll.

6. Dieses Buch sollte jeder gelesen haben:
Karin Botzenhardt: 
Ich lese sehr gerne und sehr viel, zur Zeit historische Romane. Eine Empfehlung direkt kann ich jetzt nicht aussprechen.

7. Was wollten Sie als Kind werden?
Karin Botzenhardt: 
Sozialfürsorgerin wollte ich früher werden, das durfte ich allerdings von zu Hause aus nicht. Dann habe ich mir dafür entschieden Kaufmann zu werden. Insgeheim war das auch schon immer mein Traumberuf. Mein Opa hatte ein Lebensmittelgeschäft wo ich früher schon mithelfen durfte ... etwas mit Menschen zu tun zu haben, das war schon immer meine Welt.

8. Was bedeutet Glück für Sie?
Karin Botzenhardt: 
Zufriedenheit und die Menschen um sich herum haben, welche man mag ... und das habe ich zum Glück.

9. Ihr Motto für den Alltag:
Karin Botzenhardt: 
Jeden Tag gerne zu Arbeit gehen. Ich habe auch zu unseren Kindern gesagt, Beruf kommt von Berufung, alles andere ist ein Job.

10. Wen oder was mögen Sie gar nicht?
Karin Botzenhardt: 
Radfahrer auf dem Gehweg, die dann auch noch schnell fahren. Da werde ich richtig böse.

11. Wenn Sie Oberbürgermeister von Ulm wären, würden Sie ...
Karin Botzenhardt: 
Die Innenstadt etwas grüner machen und nicht so arg vollpflastern. Die "neue Mitte" wäre auch ein schöner Park geworden.
Wir bedanken uns herzlich bei Karin Botzenhardt für das freundliche Interview.