Ulmate.com - Das Netzwerk fuer Ulm, Neu-Ulm und die Region

Interview - Ulmate zu Besuch bei Milas

Milas
Ulmate zu Besuch bei Milas
  
Exklusive Schuhe, Taschen, Tücher und Accessoires werden bei Milas groß geschrieben. Die Inhaberin Mila Bürger gründete im Jahr 2011 ihr kleines aber feines Schuhgeschäft in der Ulmer Hafengasse, welches sich auf trendige Schuhe aus Italien, Spanien und Portugal spezialisiert hat. Besonderen Wert wird darauf gelegt, dass alle Schuhe aus echtem Leder sind. Ein Besuch bei Milas ist für alle exklusiven Schuhliebhaberinnen aus Ulm unabdingbar.

1. Was gefällt Ihnen an Ulm besonders?
Mila Bürger: 
Für mich ist Ulm eine kleine gemütliche Stadt, welche ein Oberzentrum der Region ist und somit ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Gerade auch die Kombination des Ulmer Münsters und dem Stadthaus wiederspiegelt die Symbiose zwischen Tradition und Moderne.

2. Gründe warum Sie in Ulm sind?
Mila Bürger: 
Ursprünglich bin ich in der Ukraine geboren und 1994 nach Deutschland gekommen. Mein Kind ist hier in Deutschland geboren und geht auch in Ulm zur Schule. Uns beiden gefällt es in der Region sehr gut, weswegen wir uns in Ulm sehr wohl fühlen.

3. Was wollten Sie schon immer gerne mal machen, sind aber leider noch nicht dazugekommen?
Mila Bürger: 
Privat würde ich gerne viel mehr malen, das ist eines meiner größten Hobbies. Leider habe ich aktuell überhaupt keine Zeit dazu. Zur Zeit dekoriere ich sehr viel, was mir auch sehr viel Spass macht. Beruflich gesehen würde ich gerne mein Geschäft vergrößern und auch Herrenschuhe mit ins Sortiment aufnehmen, da die Anfragen diesbezüglich immer mehr werden.

4. Welche Musik hören Sie gerne?
Mila Bürger: 
Eher ruhige Musik, sehr gerne Jazz und Soul. Schöne gemütliche Musik, das ist genau mein Ding.

5. Dieses Buch sollte jeder gelesen haben:
Mila Bürger: 
Ich lese sehr viele Bücher, unter anderem auch russische Bücher. Aktuell kann ich das Buch mit dem Namen "Alle meine Wünsche" von Grégoire Delacourt sehr empfehlen, da es ein sehr interesanntes Buch ist. Es handelt vom Glück, welches man nicht kaufen kann

6. Was wollten Sie als Kind werden?
Mila Bürger: 
Arzt, Model und Designerin, das waren so die Wünsche im Kindheits- und Jugendalter.

7. Was bedeutet Glück für Sie?
Mila Bürger: 
Glück ist für mich eine Kombination aus Freude und Zufriedenheit, eine gesunde Familie, eine erfüllende Arbeit und ein gleichmäßiges ausbalanciertes Leben.

8. Ihr Motto für den Alltag:
Mila Bürger: 
Wer immer nur funktioniert, entzieht sich dem Abenteuer des Lebens.

9. Wen oder was mögen Sie gar nicht?
Mila Bürger: 
Pessimismus, Unpünktlichkeit und Ungerechtigkeit ... das war´s eigentlich schon.

10. Wenn Sie Oberbürgermeister von Ulm wären, würden Sie ...
Mila Bürger: 
Wenn ich Bürgermeister wäre, würde ich mehr in die Jugend investieren, gerade was das Thema Sozialarbeit angeht. Kinder, bei denen die Eltern nicht so viel Geld verdienen, sollten auch die Möglichkeit haben Aktivitäten auszuüben ohne das es für die Familie zu teuer wird. Ich denke hierbei an tanzen, singen oder auch einfach Jugendhäuser oder Jugendgruppen.

11. Was hat sich in letzter Zeit alles neues ergeben bei Milas?
Mila Bürger: 
Dazu kann ich eigentlich nur sagen, dass sich seit der Eröffnung alles positiv entwickelt hat, es sind viele neue Kunden dazugekommen, wir haben neue Waren im Sortiment und auch die kleinen Umbauten im Laden bringen immer wieder ein neues Flair in den Laden.

12. Was wünschen Sie sich für die Zukunft, persönlich und global?
Mila Bürger: 
Persönlich wünsche ich mir, dass die Motivation die man manchmal im Leben braucht, weiterhin so gut bleibt wie sie aktuell ist. Global gesehen betrifft mich sehr das Geschehen in der Ukraine, da dort auch meine Eltern leben. Der Krieg mit der Ost-Ukraine sollte dort endlich aufhören. Die Medienberichte in Deutschland wiederspiegeln oft nicht das was wirklich passiert. Es passieren sehr viele Morde an Unschuldigen und es ist schon bedrückend, wenn man nicht weiß ob beim nächsten Anruf die Eltern überhaupt noch leben. Da die aktuelle Situation dort so gefährlich ist, habe ich gerade weder die Chance meine Eltern nach Deutschland zu holen, noch Sie dort überhaupt zu besuchen. Dort wird viel politisch entschieden und das Volk leidet darunter. Soetwas kann man sich in Deutschland gar nicht direkt vorstellen, was das für Zustände sind.
Wir bedanken uns herzlich bei Mila Bürger für das freundliche Interview.