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Interview - Ulmate zu Besuch in der Papeterie Ludwig

Papeterie Ludwig
Ulmate zu Besuch in der Papeterie Ludwig
  
Das kleine aber feine Papeterie Schreibwarengeschäft am Münsterplatz wurde bereits 1921 gegründet und hat somit schon eine lange Tradition hinter sich. 2011 übernahm die Famile Bauer das Unternehmen. Florian Bauer ist Geschäftsführer des Unternehmens und seit Beginn an mit Leib und Seele dabei. Angeboten wird alles was mit Schreibwaren zu tun hat, unter anderem auch Geschenktaschen, Schleifen, Postkarten und alles was das Herz begehrt.

1. Was gefällt Ihnen an Ulm besonders?
Florian Bauer: 
Besonders gut gefällt mir die Altstadt, die Nebengassen und das reichhaltige Angebot an Gastronomie, in welcher man den Abend gemütlich ausklingen lassen kann.

2. Gründe warum Sie in Ulm sind?
Florian Bauer: 
Nach Ulm gekommen bin ich aus beruflichen Gründen, wegen der Papeterie Ludwig. Aufgewachsen und wohnen tue ich in Senden, was ja glücklicherweise nicht wirklich weit weg von Ulm ist.

3. Was wollten Sie schon immer gerne mal machen, sind aber leider noch nicht dazugekommen?
Florian Bauer: 
Ich wollte schon immer mal nach China gehen, das Land, die Leute und die Kultur kennen lernen. Zwei Wochen wären mir allerdings zu wenig, das müsste dann schon etwas länger sein. Noch kann ich mir diesen Wunsch nicht erfüllen, aber dies steht definitiv noch auf meinem Lebensplan.

4. Gibt es jemanden, den Sie gerne mal treffen würden?
Florian Bauer: 
Früher war ich ein sehr großer Basketballfan. Dirk Nowitzki finde ich eine sehr sympathische Persönlichkeit, mit ihm würde ich mich gerne mal unterhalten.

5. Welche Musik hören Sie gerne?
Florian Bauer: 
Ich mische sehr gerne die Musik die ich höre. Pop und HipHop sind eigentlich an der Tagesordnung, aber auch die aktuellen Lieder welche in den Charts laufen. Ich bin ja noch jung, da darf man fetzige Musik hören *lacht*.

6. Was wollten Sie als Kind werden?
Florian Bauer: 
Feuerwehrmann, das waren damals Helden für mich. Wenn Feuerwehrmänner Leute aus brennenden Häusern gerettet und in Sicherheit gebracht haben, das war einfach faszinierend. Auch die großen Autos welche die Feuerwehr hat wollte man als Kind natürlich selber fahren, am besten mit Blaulicht.

7. Was bedeutet Glück für Sie?
Florian Bauer: 
Das ist wirklich eine schwere Frage. Glück für mich sind die kleinen Sachen im Leben ... Gesundheit und Zeit für sich selber zu haben, das sind so Dinge, die manch einer vielleicht gar nicht mehr wertzuschätzen weis.

8. Ihr Motto für den Alltag:
Florian Bauer: 
Ein direktes Motto habe ich nicht, aber der schwäbische Ausdruck "schaffa muasch" trifft es doch sehr gut. Und glücklicherweise gehe ich sehr gerne zur Arbeit.

9. Wen oder was mögen Sie gar nicht?
Florian Bauer: 
Prinzipiell bin ich ein sehr offener Mensch und habe eigentlich keine Probleme mit anderen Leuten. Lügen oder Lästereien mag ich allerdings nicht wirklich, ich denke wenn Leute ein Problem haben, sollten sie dies einfach offen sagen.

10. Wenn Sie Oberbürgermeister von Ulm wären, würden Sie ...
Florian Bauer: 
Eigentlich bin ich zu kurz in Ulm um darüber etwas genaues sagen zu können, ich finde der Ivo Gönner macht das schon alles richtig. Da müssen wir uns einfach in ein paar Jahren nochmals treffen, dann habe ich diesbezüglich mehr Überblick. Eines fällt mir dann doch noch ein, aktuell nimmt die Bettelei und die Musikbeschallung in den Straßen ziemlich zu. Das mag eventuell für diejenigen die schnell mal dran vorbeilaufen okay sein, allerdings wenn man täglich 8-9 Stunden den Lärm auf den Ohren hat, kann dies manchmal schon ziemlich anstrengend sein. Auch die 20 Minuten, welche für Musik genehmigt sind, wird eigentlich nie eingehalten. Ich hoffe, dass in diese Richtung auch bald was unternommen wird.

11. Was hat sich in den letzten Monaten alles geändert in der Papeterie Ludwig?
Florian Bauer: 
Bis jetzt hat sich nicht all zu viel geändert, ich halte eigentlich den Standard welchen es schon immer in der Papeterie gab. Allerdings habe ich jetzt auch Waren für die etwas jüngere Generation mit im Programm. Demnächst ist wieder die Trendset-Messe in München, dort schauen wir uns die neuesten Trends bezüglich Füllern und Kugelschreibern an, um der Kundschaft immer die neuesten Schreibgeräte anbieten zu können.

12. Was wünschen Sie sich für die Zukunft, persönlich und global?
Florian Bauer: 
Persönlich wünsche ich mir, dass es mir und meiner Familie weiterhin gut geht, das finde ich eigentlich das Wichtigste. Global gesehen sollten die Menschen einfach mal wieder positiver denken, etwas mehr an sich selber glauben, dadurch kann man schon sehr viel erreichen. So wie es aktuell ist, dass jeder nur noch an sich selbst denkt, ist sicherlich nicht der richtige Weg auf Dauer. Ein gutes Miteinander hat noch nie geschadet.
Wir bedanken uns herzlich bei Florian Bauer für das freundliche Interview.