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Interview - Ulmate zu Besuch beim Ulmer City Marketing e.V.

Ulmer City Marketing e.V.
Ulmate zu Besuch beim Ulmer City Marketing e.V.
  
Der Ulmer Citymarketing e.V. entstand 1994, als der "Verkehrsverein" mit der 1969 gegründeten "Werbegemeinschaft" zusammengelegt wurde. Henning Krone ist seit 2011 Citymanager und Geschäftsführer der Geschäftsstelle in Ulm, sowie erster Ansprechpartner für alle Mitglieder des Vereins. Das Citymarketing hat sich zum Ziel gesetzt, für dessen Mitglieder ein Stadtmarketing zu betreiben, um Ulm in seiner Funktion und Attraktivität als Einkaufs-, Dienstleistungs- und Gewerbestandort zu fördern.

1. Was gefällt Ihnen an Ulm besonders?
Henning Krone: 
Mir gefällt an Ulm besonders, dass es an sich eine kleine Stadt ist, die allerdings von der Innenstadtgröße her riesig ist. Dann natürlich die kurzen Wege und die kleinen Gassen mit dem italienischem Flair, welche es in meiner Heimat Norddeutschland nicht wirklich gibt. Das Highlight in Ulm ist natürlich das Ulmer Münster.

2. Gründe warum Sie in Ulm sind?
Henning Krone: 
Von der Historie her gesehen, war es eindeutig der Beruf, welcher mich nach Ulm gebracht hat. Ich habe mich auf die Stelle des Citymanagers beworben und wurde genommen. Schon beim ersten Besuch zum Vorstellungsgespräch war ich wirklich beeindruckt von Ulm. Zu allem Glück habe ich auch noch meine große Liebe in Ulm kennen gelernt. Durch das, dass meine Familie hier ist und mir der Job im Citymarketing "saumäßig" viel Spaß macht, ist Ulm zur optimalen Stadt für mich persönlich geworden.

3. Was wollten Sie schon immer gerne mal machen, sind aber leider noch nicht dazugekommen?
Henning Krone: 
Mein größtes Ziel war es immer, einmal mit dem Mountainbike in einer 1-2 Wochen Tour die Alpen zu überqueren. Das habe ich bisher noch nicht geschafft. Als leidenschaftlicher Mountainbike Fahrer sitze ich sowieso so wie es die Zeit zulässt auf dem Bike. Freunde von mir haben die Tour schon mal gefahren und ich war wirklich beeindruck von den Bildern welche ich gesehen habe. Steht also definitiv noch auf meinem Lebensplan.

4. Gibt es jemanden, den Sie gerne mal treffen würden?
Henning Krone: 
Den Vater von meiner Mutter, den habe ich leider nie kennen gelernt. Er war Viehhändler und Großgastronom auf dem Land und im Ort selbst eine bekannte Persönlichkeit. Erzählungen nach muss er ein tolle Art gehabt haben ... leider durfte ich das nicht miterleben. Das wäre so ein Wunsch von mir gewesen, ihn kennen gelernt zu haben.

5. Welche Musik hören Sie gerne?
Henning Krone: 
Alles ... alles bis auf House und Hiphop. Gerne auch mal Classic und Lounge Musik. Ich bin was Musik angeht relativ offen muss ich ehrlich sagen. Beruflich bedingt höre ich tagsüber auch sehr viel die regionalen Sender ... zu Hause wird dann die passende MP3 Playlist angeworfen. Garde wenn wir Gäste haben, was sehr oft der Fall ist, läuft sehr viel 70/80ger Musik. Früher habe ich mal Posaune in einer Band gespielt und dadurch auch die Liebe zum Jazz gefunden. Unter anderem höre ich auch sehr gerne Klassikkonzerte ... mein damaliger Posaunenlehrer hat im Staatstheater in Oldenburg gespielt, durch welchen es hin und wieder auch Freikarten für Klassikkonzerte gab, welche ich dann damals auch regelmäßig besuchte.

6. Dieses Buch sollte jeder gelesen haben:
Henning Krone: 
Ich lese am Tag 3 Zeitungen, die Schwäbische, die Neu-Ulmer und die Südwest Presse. Die sollte man meiner Meinung nach gelesen haben ... auch täglich. Für mich beruflich gesehen bekomme ich dort alles mit, was in der Stadt und der Umgebung passiert. Abends komme ich dann natürlich nicht mehr wirklich dazu noch ein Buch zu lesen. Im nächsten Urlaub habe ich mir allerdings vorgenommen ein Buch zu lesen ... allerdings weiß ich noch nicht welches.

7. Was wollten Sie als Kind werden?
Henning Krone: 
Eigentlich schon alles ... Feuerwehrmann, Polizist, Arzt, Pilot und was es sonst noch alles war. Eine Sache hat sich später dann mal herauskristallisiert, die vielleicht auch immer noch irgendwann ansteht, obwohl ich nicht politisch verankert bin ... und zwar wollte ich 2036 Bundekanzler werden. Ich kann mich allerdings nicht so richtig mit den politischen Parteien identifizieren, deswegen wird das vermutlich sehr sehr schwer diesen Berufswunsch irgendwann mal zu verwirklichen *lacht*

8. Was bedeutet Glück für Sie?
Henning Krone: 
Meine Familie, die Julia und der Kleine. Das ist mein größtes Glück, mein Rückzugsort und mein Fels in der Brandung ... den ich auch brauche.

9. Ihr Motto für den Alltag:
Henning Krone: 
Ansteckende gute Laune zu haben bei der Arbeit, das ist für´s Team und für einen selbst gut.

10. Wen oder was mögen Sie gar nicht?
Henning Krone: 
Grundsätzlich komme ich mit allen Menschen ganz gut klar, aber es gibt ein paar Charaktereigenschaften die ich nicht mag. An erster Stelle kommt da die Unehrlichkeit welche ich gar nicht mag. Irgendwann taucht sowieso jede Unwahrheit die man mal gesagt hat auf ... Ehrlichkeit währt einfach am längsten. Dann wäre da noch Unpünktlichkeit und Illoyalität, das sind für mich auch 2 No-Gos ... wobei ich bei Unpünktlichkeit nicht unbedingt die akademische viertel Stunde meine.

11. Wenn Sie Oberbürgermeister von Ulm wären, würden Sie ...
Henning Krone: 
Ich schätze den Ivo Gönner wirklich sehr, die Zusammenarbeit mit dem Ulmer Citymarketing und der Stadt Ulm klappt hervorragend. Was ich mir wünschen würde wäre, dass die Teilbereiche wie Kultur, Tourismus, die Messe und die Parkhausbetriebsgesellschaften besser zusammenarbeiten sollten. Hier wäre es wichtig, dass nicht jeder sein eigenes Süppchen kocht, sondern dass auch hier mehr die Gemeinschaft in den Vordergrund rückt.

12. Was wünschen Sie sich für die Zukunft, persönlich und global?
Henning Krone: 
Persönlich für meine Zukunft wünsche ich mir, dass meine Familie gesund bleibt, ich gesund bleibe und der Job mit weiterhin so viel Spaß macht wie bisher ... auch dass wir beim Citymarketing noch einiges weiterhin bewegen können. Global gesehen wünsche ich mir einen ehrlichen Umgang und eine Toleranz untereinander. Inzwischen sind Länder einfach multikulturell aufgestellt und deswegen ist es umso wichtiger hier einen toleranten Umgang an den Tag zu legen. Ich denke alleine dadurch würde schon sehr viele Probleme in der Welt gelöst werden.
Wir bedanken uns herzlich bei Henning Krone für das freundliche Interview.