Die sibirische Kälte ist da. Ulm und Umgebung bibbert bei Dauerfrost. Letzten Winter ist in Ulm ein Obdachloser erfroren – das soll sich in diesem Jahr auf keinen Fall wiederholen. Alle Hilfseinrichtungen haben sich vorbereitet. Wer unbedingt im Freien schlafen will, bekommt von der Obdachlosen-Beratungsstelle der Caritas einen Thermo-Schlafsack. Die Polizei kennt so ziemlich alle Orte, wo sich die Obdachlosen gerne aufhalten und wird verstärkt Streife fahren. Ansonsten können die Wohnungslosen sich auch jederzeit im Bahnhof aufwärmen oder im Übernachtungsheim in der Frauenstraße Unterschlupf finden. Zum Eislaufen ist es aber noch nicht kalt genug. Zwar frieren die Seen in Ulm und Umgebung langsam zu, aber damit das Eis trägt, muss die Schicht mindestens 12 Zentimeter dick sein. Das wird noch einige Tage dauern. Die Behörden raten momentan vom Eislaufen noch ab.