Die Kältewelle hat heute früh so manchen Autofahrer in Ulm und Umgebung kalt erwischt. Die Polizei meldete dutzende liegengebliebene Autos und LKW – die Abschleppunternehmen sind im Dauereinsatz. Das Telefon klingle im Sekundentakt, so ein Unternehmer gegenüber DONAU 3 FM. Auch die Sanitärbetriebe sind gefragt, vielerorts froren Wasserleitungen ein. In einem Seniorenheim in Laichingen musste gestern das Wasser abgestellt werden. Aktuell kommt es zu Problemen bei der Bahnverbindung zwischen Ulm und Heidenheim. Bei Hermaringen ist eine Weiche eingefroren. Die Züge nach Heidenheim enden deshalb momentan in Sontheim, die aus Richtung Heidenheim in Hermaringen. Laut Bahn ist ein Bus-Ersatzverkehr momentan nicht möglich, die Fahrgäste müssen also in der Kälte warten, bis die Störung behoben ist. Europaweit gibt es mittlerweile rund 300 Todesopfer der Kältewelle.